Caritas-Sammlung

Caritas-Sammlungen 2011

Plakat zur Caritas-Sammlung 2011

Unter dem Motto "Achtet aufeinander... denn nur miteinander gelingt das Leben" gehen wieder viele ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler von Haus zu Haus und bitten um Ihre Spenden.

Wir sagen jetzt schon "Vergelt´s Gott"!

 

 
Was passiert mit dem Geld?

Verwendung der Sammlungsgelder:

Zweimal im Jahr, im Frühjahr und Herbst, führt die Caritas in ganz Bayern ihre große Sammlung durch.

Die Gelder aus der Sammlungswoche, die in der Diözese Passau jeweils mit der Kirchenkollekte beginnt, verbleiben voll und ganz in der eigenen Diözese und kommen damit wiederum der Bevölkerung zugute.

40% aus der jeweiligen Sammlung verbleiben bei den einzelnen Pfarreien und müssen dort für sozial-caritative Zwecke verwendet werden.

60% aus der Sammlung erhält der Diözesan-Caritasverband Passau. Er setzt seine Mittel zur Mitfinanzierung der Einrichtungen und Dienste und für Menschen in Not ein.

 
 

Termine "CARITAS-HERBST-SAMMLUNG":

  • Kirchenkollekte: 25. September 2011

  • Haussammlung: 26. September bis 02. Oktober 2011

Gedanken zum Sonntag – PNP-Lokalausgabe Passau-Stadt – 24.09.2011

Nächste Woche läuten sie wieder an unserer Haustür und freuen sich, wenn wir zu Hause sind und öffnen: Die Caritas-Sammler, meist Sammlerinnen, sind unterwegs, läuten uns heraus und fordern uns heraus. Ja. Sie fordern uns heraus im wahrsten Sinne des Wortes.
Wir werden aus unseren Wohnungen herausgerufen und gebeten, in unsere Geldbeutel zu greifen und einen Betrag zu spenden. Ganz schön mutig von den Sammlerinnen. Wer ermutigt sie zu sol-chem Handeln?
Da ist zunächst die Caritas. Die Caritas im Bistum Passau organisiert die Haussammlung und gibt dazu jedes Jahr ein Motto heraus. Heuer lautet es: „Achtet aufeinander – denn nur miteinander gelingt das Leben!“ Die Caritas der katholischen Kirche achtet auf die Not und die Bedürfnisse der Menschen. Sie betreibt eine Vielzahl von Einrichtungen, die darauf abzielen, das Leben gelingen zu lassen. Kindergärten, Schulen für Kinder mit Behinderung, Werkstätten und Wohnheime für behinderte Menschen, Beratungsstellen für alle möglichen Notlagen, Altenheime; - wer mit seiner Spende die Caritas unterstützt, der achtet auf den Nächsten und hilft mit, dass sein Leben gelingt. Die Sammlerinnen und Sammler fordern unsere Freigebigkeit heraus, sie tun es im Dienst und im Namen der Caritas, der tätigen Nächstenliebe der Kirche.
Die Kirche feiert morgen den Caritas-Sonntag. Die biblischen Texte, die vorgelesen werden, sind eine weitere Ermutigung für die Caritas-Sammler. Der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Gemeinde von Philippi: „Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das des anderen. Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus entspricht.“ Im Matthäus-Evangelium vergleicht Jesus zwei Söhne, die den Willen des Vaters erfüllen sollen. Reden allein genügt nicht, lautet die Botschaft, es muss etwas getan werden.
Die 5000 Sammlerinnen und Sammler in unserem Bistum Passau tun etwas, etwas sehr Mutiges. Sie treten ein für ihren christlichen Glauben, ja sie treten mutig auf dafür, sie vertreten eine Kirche, die aktiv wird für die Benachteiligten und Notleidenden bei uns in der Gesellschaft und draußen in der Welt. Wir singen ganz richtig in einem Kirchenlied: „Liebe ist nicht nur ein Wort, Liebe, das sind Worte und Taten!“
In diesen Tagen fordert uns auch der Heilige Vater, Papst Benedikt, mit seinem Besuch heraus. Er läutet an der Haustür unseres Landes und freut sich, uns anzutreffen. Er bringt den Mut auf, sein Vaterland zu besuchen, das zwar christliche Wurzeln hat, aber längst nicht mehr christlich geprägt ist. Er kommt, um die Christen im Land zu stärken und er ruft als Caritas-Papst auf, solidarisch aufeinander zu achten, damit das Leben für alle hier im Land gelingen kann. Wir Christen sind durch ihn herausgefordert, die Gestaltung unseres christlichen Lebens neu zu überdenken. Was tun wir als Christen?
Die deutschen Bischöfe haben anlässlich des Papstbesuches einen Hilfsfonds für Ostafrika ins Leben gerufen, damit wir unseren Blick über den Landeshorizont hinweg auf die Not in der Welt richten. Caritas international.
Das Sammeln wird kein Ende haben. Wir dürfen froh sein, dass sich immer wieder hoch engagierte Männer und Frauen finden, die draußen vor der Tür stehen und uns herausfordern, uns die Gelegenheit geben, etwas für den Glauben zu tun.
All denen sei herzlich gedankt für diesen treuen, wertvollen Dienst!
Dr. Michael Bär
Dr. Michael Bär

 

 

Dr. Michael Bär
Bischöflicher Beauftragter im Vorstand
des Diözesan-Caritasverbandes Passau

 

 

Ergebnis der Sammlung 2010

Geldbeutel
(c) V. Mildenberger/pixelio.de

Beim Diözesan-Caritasverband Passau liegt jetzt das Gesamt-Ergebnis der beiden Sammlungen im vergangenen Jahr vor.

Demnach erbrachten Frühjahrs- und Herbstsammlung 2010 einen Betrag von insgesamt 1.034.603.66 Euro.

Damit liegt das Gesamtergebnis 2010 um 6.877,- € unter dem von 2009.

40% aus der Sammlung, verbleiben bei den jeweiligen Pfarreien und müssen dort für sozial-caritative Zwecke verwendet werden. Die Pfarreien konnten im vergangenen Jahr über einen Betrag von 413.841,46 € aus der Caritassammlung verfügen.

60% aus der Sammlung erhält der Diözesan-Caritasverband Passau. Das war in 2010 ein Betrag von 620.762,20 €.

Der Diözesan-Caritasverband Passau verwendet seinen Anteil aus der Sammlung zur Mitfinanzierung der Dienste und Einrichtungen und für Menschen in Not.

 


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